Offene Ateliers 2024

Brigitte Lux:
Flüchtige Begegnungen
Bilder, Keramik, Objekte
Die Kulturgruppe des Vereins Umweltbahnhof Dannenwalde (UBD) hatte 2024 die Künstlerin Brigitte Lux eingeladen, einen Ausschnitt aus ihrem vielfältigen Werk im „Güterboden“ des alten Bahnhofes zu zeigen.
Mit dem Angebot, den Güterboden für lokale und regionale Kultur zu nutzen, will der UBD einen Beitrag zur Vermittlung an lokale und regionale Kunstinteressierte und auch zur Vernetzung der Künstlerinnen und Künstler untereinander leisten. Die Ausstellung findet innerhalb der Reihe der Tage der Offenen Ateliers im ganzen Land Brandenburg statt und wird von der Kulturgruppe des UBD organisiert.
Brigitte Lux ist eine Künstlerinnen-Persönlichkeit, die hervorragend zu diesem Programm passt. Seit nunmehr 30 Jahren arbeitet sie in ihrem Atelier in Wolfsruh bei Gransee und hat den „Werkshof Wolfsruh“ zu einem inspirierenden Ort für Malerei, Grafik und Keramik gemacht. Eingebettet sind Haus und Atelier in eine gestaltete Wald-Wiesenlandschaft mit Freiluft-Kunstausstellung, die Brigitte und Rainer Lux über die Jahre geschaffen haben: Die „Augenweide“ überrascht und entzückt mit vielgestaltigen Glas- und Keramikfiguren/objekten
Brigitte Lux ist in Lüneburg geboren und hat an der Kunsthochschule in Hamburg studiert. Außer in Wolfsruh hat sie in Ateliers im Künstlerhof Frohnau und in Tegel Süd gearbeitet. Sie war an einer Vielzahl von Ausstellungen in Berlin und Brandenburg beteiligt. Brigitte Lux ist u.a. Mitglied in der „Neuen Gesellschaft für bildende Kunst“.
Foto-Dokumentation:
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Dokumention der Veranstaltungen:
- XX
© Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V. Stand: Februar 2026
Offene Ateliers 2023
Auch in diesem Jahr lud die Kulturgruppe wieder zwei Kreative zur Werkschau in den Umweltbahnhof Dannenwalde ein:

Foto-Dokumentation:
Bernd Klick an einer Skulptur |
Marguerite Keck im Gespräch |
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© Susanne Lutz / Kulturgruppe UBD e.V.> |
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Dokumentation der vergangenen Veranstaltungen:
© Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V. Stand: Februar 2026
Offene Ateliers 2025

Rita Zepf - Textil Kunst
"Zwischen Nadel und Faden"
verstoffte Bilder - Textile Texte
Die Kulturgruppe des Vereins Umweltbahnhof Dannenwalde (UBD) hatte 2025 die Textil-Künstlerin Rita Zepf eingeladen, einen Ausschnitt aus ihrem vielfältigen Werk im „Güterboden“ des alten Bahnhofes zu zeigen.
Die „Nähbilder“ zeigen Figuren oder Architekturen als Konturen oder gefüllte Flächen. Die Künstlerin arbeitet auf der Grundlage von Fotografien und übersetzt diese in ihre textilen Materialien, mit Nadel und Faden per Hand oder mit der Maschine. Sie näht ausgeschnittene, bestickte Stoffstücke auf teils farbigen Untergrund, kombiniert Gesticktes und Gefärbtes.
Rita Zepf, in Berlin geboren und in der Sowjetunion aufgewachsen, studierte an der Humboldt- Universität Landwirtschaft und wurde Mitarbeiterin am Institut für Agrarökonomie. 1987 besuchte sie eine Spezialschule für Textilgestaltung. Seit 1988 arbeitet sie in ihrem eigenen Atelier in der Uckermark und ist u.a. auch als Dozentin tätig. Rita Zepf ist Mitglied in der Künstlergruppe KUNO und hat in den letzten Jahren diverse Einzel- und Gruppenausstellung im In- und Ausland aktiv gestaltet.
Mit dem Angebot, den Güterboden für lokale und regionale Kultur zu nutzen, will der UBD einen Beitrag zur Vermittlung an lokale und regionale Kunstinteressierte und auch zur Vernetzung der Künstlerinnen und Künstler untereinander leisten. Die Ausstellung findet innerhalb der Reihe der Tage der Offenen Ateliers im ganzen Land Brandenburg statt.
Foto-Dokumentation:
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Dokumentation der vergangenen Veranstaltungen:
- XX
© Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V. Stand: Februar 2026
Offene Ateliers 2026
"WasserBlicke"
Eine Kunst- und Informationsausstellung
zum Kleinen Wentowsee
am 2. und 3. Mai 2026
an den Tagen der „Offenen Ateliers“
Samstag 14-18 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr
Die Kulturgruppe des Umweltbahnhofs Dannenwalde präsentiert:

Unterschiedliche Blicke auf das Wasser. Mit diesem Thema beteiligen wir uns an den „Offenen Ateliers 2026“. „Wasser ist zum Waschen da, Falleri und Fallera, auch zum Zähneputzen kann man es benutzen.“ Das wussten wir schon als Kinder. Ohne Wasser kein Leben.
Auch zum Malen braucht man Wasser - als Träger, als Lösungsmittel, aber auch als Thema. Wasser im Wechsel des Lichts und der Jahreszeiten hat schon immer Künstlerinnen und Künstler inspiriert. So auch uns. Die Seen vor unserer Haustür haben zur Beschäftigung mit dem Thema Wasser angeregt.
Aber diese Beschäftigung bietet auch Anlass zur Sorge: Den Wentowseen geht es nicht gut! Die Wasserqualität ist nicht befriedigend. Und in Zeiten des Klimawandels und sinkender Wasserstände ist gutes Wasser keine Selbstverständlichkeit mehr.
Mit unserer Ausstellung wollen wir die Themen verknüpfen: Fotografien und Video zeigen das Lichtspiel, die Stimmungen, den Zustand durch die Linse und aus der Sicht der Fotografierenden. Gemalte Bilder und Grafiken übersetzen die Dynamik, das Farbenspiel und auch das Leben unter Wasser in Farbe, Gestalt und Struktur. Texttafeln verknüpfen die bildende Kunst mit Informationen zu den Wentowseen und unserer Hoffnung auf kreative und baldige Lösungen zur Verbesserung ihres Zustandes.
Mit dem Angebot, den Güterboden für lokale und regionale Kultur zu nutzen, leistet der UBD bereits seit 2020 einen Beitrag zur Vermittlung an lokale und regionale Kunstinteressierte und zur Vernetzung der Künstlerinnen und Künstler untereinander. Die Ausstellung findet innerhalb der Reihe der "Offfenen Ateliers" im Land Brandenburg statt.
Mit Beiträgen v.a aus der Kulturgruppe des Umweltbahnhofs Dannenwalde:
- Malerei: Marguerite Keck
- Grafik: Nele Brönner
- Fotos: Susanne Lutz, Friedemann Kunst, Manfred Garben, Silke Ohldorff
- Videos, Layout, Internet: Susanne Lutz
- Information und Text: Friedemann Kunst, Heide Besuch
Download des Flyers zu den Offenen Ateliers 2026
Dokumentation der vergangenen Veranstaltungen:
- Offene Ateliers 2025
- Offene Ateliers 2024
- Offene Ateliers 2023
- Offene Ateliers 2022
- Offene Ateliers 2021
- Offene Ateliers 2020
© Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V. Stand: Februar 2026
Was ist ein Tannen-Bahnhof?
Es gibt eine Tradition, vierzehn Tage oder eine Woche vor Weihnachten die Berliner über die Zeitungen darüber zu informieren, wo sie in diesem Jahr selbst Weihnachtsbäume fällen und damit nach Hause fahren können. Ein Erlebnistag für die ganze Familie. Doch leider nur für autofahrende Familien, wie soll das sonst funktionieren.
So entstand in der "Großen Koalition für den kleinen Bahnhof Dannenwalde" 1998 die Idee, es auch mal mit der Bahn zu probieren. Das Vorhaben erwies sich als schwierig. Dann aber konnte die DB davon überzeugt werden, dass eine solche Aktion ein vorzüglicher Werbe-Gag für ihr Unternehmen sein kann. Und der 19. Dezember 1999 wurde zu einem Erlebnis für die etwa 400 Beteiligten.
Man fuhr zu einem Sondertarif nach Dannenwalde, wurde dort auf dem Bahnsteig von Engeln empfangen und auf einem etwa 15-minütigen Weg zum Wald geführt. Dort konnte man seinen Weihnachtsbaum aussuchen und fällen. Er wurde eingepackt, mit einem Namensschild und der Farbe für den Zielbahnhof versehen und von Gemeindemitgliedern zum Bahnsteig transportiert. Die Gäste wärmten sich in der Zwischenzeit am Feuer durch den Eintopf oder durch warme Getränke, unterhielten sich z.B. mit dem Förster, spazierten noch ein wenig im Wald herum oder gingen zum Bahnhof zurück. Am Bahnhof gab es Lebensmittel aus der Region und in der immer voll besetzten "Bahnhofs-Stube" Tee, Gebäck und Musik aus einem alten Grammophon. Kurz vor Abfahrt des Zuges griffen sich die Gäste ihren Weihnachsbaum und stiegen damit in das Gepäckabteil. Beste Stimmung, beste Presse.
So etwas kann man nicht nur einmal machen. So entstand die Tradition:
Weihnachtsbäume selber schlagen.
Natürlich. Mit der Bahn nach Dannenwalde!
In den kommenden Jahren beteiligte sich die DB nicht mehr personell, unterstützte die Aktion aber weiterhin. Getragen wurde sie in der Hauptsache durch die Gemeinde, die freiwillige Feuerwehr, durch die Volkssolidarität und die anderen vor Ort tätigen Vereine. Auffällig war, dass die eindeutig Zielgruppe Familien mit Kindern waren, diese Aktion aber ganz offensichtlich auch Jugendlichen Spaß bereitete.
Dannenwalde aber ist, obwohl es der Name vermuten lässt, kein traditionelles Tannen-Dorf, sondern liegt inmitten von ausgedehnten Misch-, Fichten- und Buchenwäldern. 2004 nun hat die Elektrizitätsgesellschaft die noch immer vorhandenen Bestände kleiner Fichten unter den Hochleitungen herausreißen lassen. Eine Alternative ist noch nicht gefunden worden.
© Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V.
Stand: April 2021




© Susanne Lutz / Kulturgruppe UBD e.V.>




Die Außenhaut des 1877 in Betrieb genommenen Bahnhofs Dannenwalde (Gransee) ist in die Jahre gekommen. 